Osterkuchen

Veganer und glutenfreier Osterkuchen

Dieses Jahr hat sich Ostern irgendwie viel zu schnell in meinen Terminkalender geschlichen. In Berlin ist der Winter so gerade überwunden, aber die kalten Tage lassen einen noch im Regen stehen. Dabei ist in 5 Tagen schon Ostern, darum habe ich mich am Wochenende schon mal etwas eingestimmt und eine Runde Probe gebacken. Die Frühlingsgefühle sind zwar nicht explodiert, aber dafür meine Experimentierfreudigkeit und der Geschmack des fluffigen Osterkuchens. Es macht einfach immer wieder Spass Rezepte zu veganisieren und entglutisieren. Ich muss stolz gestehen er schmeckt wirklich Bombe und man denkt nicht eine Sekunde daran, dass er aus so vielen ausnahmen besteht und Allergiker freundlichen ist. Das Teigrezept ist natürlich auch eine gute Grundbasis für andere Kuchenideen und sündige Träume die ihr euch verwirklichen wollt. Einfach kreativ bleiben und zum Beispiel Kurkuma und die Dekoeier weglassen und schwups di wups hat man eine Dalmatiner Torte 😉

 
 

Zutaten für eine 16 cm Springform:
  • 2 Tassen* glutenfreies Mehl
    (100g Buchweizen Mehl +30g Tapioka Stärke + 80g Reismehl)
  • 1 Tasse Rohrzucker  (90g)
  • 1 Tl Natron
  • 1 TL Backpulver
  • 1/4 Tl Salz
  • 2 EL Leinensamenmehl /oder Ei- Ersatz
  • 1 Tasse Mandelmilch/Pflanzenmilch
  • 1/2 Tasse Sprudelwasser
  • 2 Tl Essig / Zitronensaft
  • 1 Tasse Apfelmus/Apfelmark
  • 1/3 Tasse Rapsöl/ Kokosöl
  • 1 Tl echtes Vanillearoma PulverBackzeit 25-30 Minuten auf 190 Grad.
    *Habe eine kleinere Tasse verwendet, die einer amerikanischen Cup Größe entspricht. 

Für die Creme:

  • 1 Dose Kokosmilch
  • 1/2 Tasse Xylit Puderzucker (oder normaler)
  • 1 TL Vanillearoma Pulver
  • 2 Tl Kurkuma Pulver für die Farbe
  • Marzipan Rohmasse zum Eierformen

Sprenkel:

  • Pinsel
  • 1 TL dunkler ungesüßter Fairtrade Kakao
  • 3 TL Wasser

 

Making of:

Making

making2

 

Zubereitung:

  1. Alle trockenen Zutaten gut miteinander vermischen.
  2. Das Apfelmus, das Öl und die Pflanzenmilch hinzugeben und mit dem Mixer schön cremig schlagen. Um so länger gemixt wird, desto mehr Luft kommt unter den Teig und um so fluffiger wird er.
  3. Zum Abschluss das Mineralwasser und das Essig/Zitronensaft unterrühren und direkt in den vorgeheizten Ofen schieben.
  4. Nun wird die Creme vorbereitet. Dafür die obere und feste Fettschicht der Kokosmilch Dose in einer Rührschüssel mit dem Puderzucker, dem Kurkuma und dem Vanillepuder cremig rühren und anschließend kaltstellen bis der Kuchen abgekühlt ist.
  5. Der abgekühlte Kuchen kann nun mit der Creme bedeckt werden. Danach die geformten Eier platzieren.
  6. Den Kakao mit dem Wasser gut vermischen. Die Paste sollte sehr dunkel, cremig und leicht wässrig sein.
  7. Den Pinsel in das Kakao Wasser tunken und mit dem Finger die Sprenkel auf den Kuchen spritzen (super Sauerei). Am besten vorher auf einem Papier üben 😉 Wenn der Pinsel zu wässrig ist, dann werden die Tropfen zu groß. Also immer Abstand bewahren und nie zuviel Flüssigkeit auf dem Pinsel benutzen.

 

 So sah mein Pinsel aus:

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Die fertige vegan und glutenfreie Torte

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Vegan naschen

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