Glutenfreie & vegane Burger

Es gibt tausende vegane Burgerrezepte online, aber kaum eins ist so gesund wie dieses hier. Was ist der Unterschied? Der Burger ist komplett pflanzlich, aber ohne Getreide, und besteht zu 70% aus Rohkost. Als Basis habe ich anstelle eines typischen Weizenbrötchens 2 große Portobello Pilze verwendet. Die haben nicht nur die Größe eines Burgerbrötchens, sondern sehen auch so aus. Der Burger-Bratling schmeckt fruchtig und saftig durch die frische Möhre und die Rote Bete, welche dem Bratling einen schönen “Medium-Rare”-Farbton verleiht 😉

 

 

Ich habe mich aufgrund der gesunden Eigenschaften bewusst für einen Burger-Bratling mit Bohnen entschieden. Bohnen sind im Allgemeinen sehr unbeliebt. “Jedes Böhnchen gibt ein Tönchen” heißt es ja :D. Es stimmt schon, dass die Darmbewegung angeregt wird, worauf empfindliche Menschen mit Blähungen reagieren; aber das kann man mit einem kleinen Trick vermindern. Gebt eurer Zutat einfach eine kleine Prise Kümmel hinzu. Kümmel bewirkt, dass der in den Bohnen enthaltene Dreifachzucker im Darm schneller abgebaut werden kann.

Bohnen werden leider oft unterschätzt und sind um einiges gesünder als man denkt. Sie haben zum Beispiel viele Ballaststoffe, Eiweiß, Kalium, wenig Fett und Kohlenhydrate.

Das können Bohnen:

  • die Gewichtsreduktion unterstützen (wenig Fett & Kohlenhydrate),
  • das Darmkrebsrisiko reduzieren,
  • freie Radikale neutralisieren = enorme krebshemmende Wirkung,
  • den Blutzuckerspiegel langsamer ansteigen lassen (gut für Diabetiker),
  • liefern viel Folsäure = reduziert das Risiko auf Bauchspeicheldrüsen- und Darmkrebs,
    laut “Zentrum der Gesundheit” haben Studien gezeigt, dass Frauen, die mindestens zweimal in der Woche Bohnen oder Linsen gegessen haben, das geringste Risiko hatten, an Brustkrebs zu erkranken. An der Stelle schaut doch auch gleich bei meinem Linsen Rezept vorbei.

Burger-Bratling Rezept

Menge: ca. 6-7 Stück

Zutaten

  • 1 Glas weiße Bohnen
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 Karotte
  • 1 Zehe Knoblauch
  • ½ kleine Rote Bete
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Msp. Kreuzkümmel
  • 1 TL Majoran
  • 7 EL Hefeflocken (optional)
  • 3 EL Kartoffelstärke (nur wenn nötig)
  • Pfeffer & Salz

Zubereitung

  • Die Bohnen abtropfen lassen.
  • Die rohe Karotte und die Rote Bete kleinschneiden und im Mixer zu Brei verarbeiten. Nimm dir hier gerne etwas Wasser zur Hilfe.
  • Die Bohnen mit einer Gabel (oder auch im Mixer) in der Schüssel zerdrücken.
  • Die Zwiebel in feine kleine Stückchen schneiden, den Knoblauch pressen und dazugeben.
  • Die feuchten Zutaten aus dem Mixer jetzt ebenfalls in die Schüssel geben
    und alles gut vermischen. Wenn es noch zu feucht sein sollte, könnt ihr 3 EL Stärke hinzugeben.
  • Jetzt gut würzen und abschmecken.
  • Die Bratlinge so lange braten, bis sie fest werden und kompakt aussehen.
  • Nachdem die Dips fertig sind, beschmiert ihr eure Pilze mit den Pasten und belegt sie anschließend mit Salat, Tomaten und Gurken. Fertig!

Burger-Paste

Menge: ca. 2-3 Gläschen

Zutaten helle Creme

  • 4 EL Sonnenblumenkerne (eingeweicht)
  • 1 EL Hefeflocken
  • 1 Tl  milden Senf (oder süßen)
  • 2 EL Zitronenwasser
  • 2 EL Weißweinessig (oder Apfelessig)
  • 2 EL Öl
  • Ordentlich Salz + Pfeffer

Zutaten rote Creme

  • 2 EL Sonnenblumenkerne (eingeweicht)
  • 3 Datteln (oder 2 EL Ahorn-Sirup)
  • 4 kleine Tomaten (oder getrocknete)
  • 2 Tl Tomatenmark (oder 3 getrocknete Tomaten)
  • 2 EL Weißweinessig (oder Apfelessig)
  • 2 EL Öl
  • Salz + Pfeffer

Zubereitung

  • Sonnenblumenkerne 2-3 Stunden in warmem Wasser einweichen lassen.
    Alternativ könnt ihr auch Cashewkerne verwenden.
  • Das Wasser abgießen und die Kerne mit den feuchten Zutaten in einen Mixer geben.
  • Nachdem die Masse cremig ist, auch die trockenen Zutaten sowie die Gewürze hinzugeben.
  • Nochmals alles gut durchmixen und abschmecken.
  • Falls die Masse nicht cremig wird, gebt mehr Flüssigkeit wie Wasser hinzu. Sonnenblumenkerne sind etwas hartnäckig beim Mixen, werden aber nach einer Weile fast so cremig wie Cashews.

 

 

 

 

Ich würde mich sehr über eure Kommentare freuen und gerne wissen, wie euch das Rezept geschmeckt hat. Für mehr Bilder aus meiner Foodie-Welt könnt ihr mir auf Instagram folgen :*

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