Gesunde Saftrezepte

Gesund durch den Winter mit 3 leckeren Detox Saft Rezepten

Viele von euch sind schon über die Dezember-Feiertage krank geworden oder leiden an Müdigkeit und Antriebslosigkeit. Besonders im Januar wird man schnell anfällig, krank zu werden und schleppt sich träge durch die kalten Wintertage. Deshalb leisten wir am besten jetzt Prävention, holen uns die Energie zurück und tun unserem Körper endlich wieder etwas Gutes. Das heißt, viel Bewegung, frische Luft, ausreichend Wasser trinken und viele Vitamine zu sich nehmen. Wenn wir etwas Warmes essen, sind durch das Kochen zum größten Teil viele Vitamine und Nährstoffe schon zerstört worden. Ein De­fi­zit an Mi­ne­ral­stof­fen und Spu­ren­ele­men­ten kann nämlich zu un­an­ge­neh­men Man­gel­er­schei­nun­gen füh­ren.
Deshalb steht besonders in der Winterzeit ein regelmäßiger Verzehr von Gemüse und Obstsäften bei mir fest auf dem Speiseplan. Gemüse- und Fruchtsäfte sind nämlich wahre Gesundheits-Cocktails, denn sie versorgen uns mit ausreichend Vitaminen und Mineralstoffen, stärken das Immunsystem, regen den Stoffwechsel an, schenken uns Energie und helfen dem Körper, seine Selbstreinigungskräfte wieder in Schwung zu bringen. In diesem Blogpost möchte ich euch heute meine 3 liebsten Rezepte zeigen und was alles in ihnen steckt.

Womit stelle ich gesunde Säfte her?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Obst-und Gemüsessäfte sowie grüne Smoothies herzustellen. Je nach Konsistenz eures Saftes – dickflüssig oder dünnflüssig – könnt ihr euch für die Herstellung zwischen einem Standmixer oder Entsafter entscheiden. Mit einem Standmixer könnt ihr weiche oder flexible Obst- und Gemüsesorten zu einem cremigen Smoothie verarbeiten. Hierfür eignen sich zum Beispiel Beeren, Bananen, Kernobst, aber auch Blattsalate, Gurken oder Paprika. Die Zutaten werden durch eine Stahlklinge unter hoher Geschwindigkeit zerkleinert. Je hochwertiger die Klingen sind und je mehr Power euer Mixer hat, desto feiner wird das Ergebnis.

Ein Entsafter wiederum holt, wie der Name es schon sagt, nur den Saft aus den Zutaten. Das Fruchtfleisch, die Schale und alles weitere wird bei einem Entsaftungsprozess gesondert von der Maschine ausgeschieden. Übrig bleibt ein klarer und flüssiger Saft. Zum Entsaften eignet sich besonders gut festes Obst und Gemüse, wie Äpfel, Rote Bete, Sellerie, Möhren, aber auch Kohlsorten. Ein weiterer großer Unterschied ist die Lautstärke. Standmixer erzeugen während des Mixvorgangs einen starken Lärm, der das ganze Haus aufwecken kann, wohingegen ein Slow Juicer nur leise vor sich hin quetscht.

Persönlich ziehe ich frische Säfte aus einem Slow Juice Entsafter denen eines Hochleistungsmixers vor. Letzteren verwende ich viel lieber für Eiscreme, Mandelmilch, Suppen, Cashewcreme oder Pesto.

Was ist ein Slow Juicer und warum ist er besser?

Viele haben den Begriff bestimmt schon einmal aufgeschnappt. Es gibt zwei verschiedene Verfahren, um an den Saft zu kommen. Bei dem Slow Juice Verfahren werden die Zutaten mit einer geringen Drehgeschwindigkeit durch einen langsamen Pressvorgang zu Saft verarbeitet. Es wird kein Sauerstoff wie beim Mixer hineingewirbelt und es entsteht auch keine Reibungswärme wie bei herkömmlichen Entsaftern. Aufgrund dessen spricht man auch oft von Kaltpressung, die ermöglicht, dass alle wichtigen Nährstoffe erhalten bleiben. Mit einem Slowjuicer kann man aber auch dicken Brei oder Smoothie Säfte filtern und deren Flüssigkeit herausziehen.

 

 

Wer also großen Wert auf den Nährstoffgehalt legt, sollte seine Saftzutaten lieber mit einem Slow Juice Entsafter entsaften. Durch den schonenden Pressvorgang und der geringeren Wärmeentwicklung, hat man ein größeres Auspressergebnis, und es bleiben mehr Vitamine, Mineralstoffe und Enzyme erhalten.

 

Drei Detox Saftrezepte

1. Ananas-Ingwer-Birnen Saft

Menge: ca. 2 große Gläser
Küchengerät: Entsafter

Zutaten

  • 4 Birnen (ca. 800g)
  • 1 Stück Ingwer (Daumengroß)
  • 1/2 Ananas (ca. 250g)

Zubereitung

  • Die Birnen und den Ingwer gut waschen.
  • Den Strunk der Birne entfernen und den Rest vierteln.
  • Die Schale der Ananas entfernen und das Fruchtfleisch in Stückchen schneiden.
  • Den Entsafter einschalten und nacheinander alle Zutaten hineingeben.
    → Wenn ihr den Saft in einer Flasche aufbewahren wollt, dann kocht diese vorher steril aus und stellt die Flasche direkt in den Kühlschrank.
Dieser tropische Saft mit leicht scharfer Ingwernote ist ein richtiger Stimmungsaufheller unter den drei Säften. Denn die Ananas ist sehr basisch, das heißt, sie entsäuert unseren Organismus und gleicht den Säure-Basen-Haushalt des Körpers aus, beruhigt den Magen und verhilft uns dadurch zu guter Laune. Zusätzlich enthält sie Va­nil­lin, was ein Stim­mungs­auf­hel­ler und uns Glücksgefühlen bringt. Ein weiterer Stimmungsaufheller ist der Fakt, dass die Enzyme der Ananas und Ingwerwurzel die Fettverdauung beschleunigen und den Stoffwechsel ankurbeln.

 

Frischer Ananassaft ist reich an:  Vitamin C, Provitamin A, E, B1, B2, B6, Beta-Carotin, Folsäure, Kalium, Calcium, Magnesium, Phosphat, Natrium, Eisen, (na­tür­li­ches) Jod und Zink.

 

 

 

 

 

2. Rotkohl-Apfel-Basilikum Saft

Menge: ca. 2 große Gläser
Küchengerät: Entsafter

Zutaten

  • 350g Rotkohl (1/4 Stück)
  • 400g Äpfel
  • 15 Blätter Basilikum (ca. 3-4 Zweige)

Zubereitung

  • Die Äpfel und die Basilikumblätter gut waschen.
  • Die Äpfel entkernen und in kleine Stücke schneiden.
  • Den Rotkohl ebenfalls portionieren.
  • Den Entsafter einschalten und nacheinander alle Zutaten hineingeben.
  • → Nach Belieben könnt ihr noch mehr Basilikum hinzugeben, da es sehr wenig Saft abgibt.

Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie interessant und lecker frischer Rotkohlsaft schmecken kann. In Kombination mit Apfel und leichter Baslikum-Note wird, glaube ich jeder Gemüsemuffel dahinschmelzen ;). Das Interessante an Rotkohl ist, dass er sehr reich an Vitamine C ist und schon 100 Gramm den kompletten Tagesbedarf decken können. Hinzu kommen noch viele weitere Vitamine, Nährstoffe und Antioxidantien, die ihn zum idealen Begleiter im Winter machen.

 

 

 

3. Kiwi-Spinat-Bananen Smoothie

Menge: ca. 2 große Gläser
Küchengerät: Standmixer

Zutaten

  • 1  Handvoll Spinat (ca. 80g)
  • 2 reife Kiwis
  • 1/2 Banane
  • 300 ml gefiltertes Wasser

Zubereitung

  • Die Kiwis und den Spinat gut abwaschen.
  • Die Banane schälen und alles zusammen mit Wasser in den Mixer geben.
  • So lange mixen, bis sich eine flüssige und cremige Masse ergeben hat
    → Anstelle von Wasser könnt ihr auch Kokosnusswasser oder Grüntee verwenden.

Dieser grüne Kiwi-Spinat-Smoothie lässt sich am einfachsten und schnellsten der drei Säften zubereiten. Der Star spielt hier die Kiwi, denn diese ist vollgepackt mit wertvollen Vitaminen und Mineralstoffen. In einer kleinen Kiwi steckt sogar mehr Vitamin C als in einer Orange. Was viele gar nicht wissen, die Kiwischale kann und sollte mitgegessen werden, denn sie enthält wertvolle Antioxidantien (gut waschen und auf Bioqualität achtgeben).

In diesem Smoothie stecken: Zink, Eisen, Beta-Carotin, Vitamine A, B, C, E, K , Kalium, Magnesium, Phospor, Kalzium.

 

 

 

An dieser Stelle möchte ich mich auch bei Smeg für die zur Verfügung gestellten wunderschönen Küchengeräte bedanken. Ich hoffe, die Saft-Rezepte haben euch gut gefallen und werden euch gesund durch den Winter bringen.
Eure Joana
 

 

 

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